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Raus aus der Negativspirale, raus aus der Angst












Vor einiger Zeit hatte ich während der Pause eines Seminars mit einem Kleinunternehmer aus dem Handwerk ein Gespräch.
Er hatte panische Angst davor, dass im nächsten Jahr die allgemeine Baukonjunktur noch rezessiver sein könnte, als in den Jahren zuvor.
Diese Angst hatte er schon permanent die letzten vier Jahre – und sie war immer stärker geworden. Und das Ergebnis? Sein Umsatz ging jedes Jahr weiter zurück.
Er bekam also quasi die Bestätigung, den Beweis dafür, dass seine Angst begründet gewesen war. Sein Fehler?
Immer wieder fragte er sich:»Um Gottes willen, was passiert, wenn die Konjunktur weiter nachlässt?«
Dann bekam er natürlich die entsprechende Antwort: »Wenn die Konjunktur weiter absinkt, dann bekomme ich noch weniger Aufträge!« Und weiter geht dann der interne Dialog: »Und was passiert, wenn die Kundennachfrage geringer wird?«
Und er bekommt die entsprechende Antwort: »Dann machst Du weniger Umsatz!«
Das Spielchen ließe sich jetzt weiter fortsetzen,bis er irgendwann die Antwort erhält: »Du gehst Pleite!
Wie bereits ausgeführt, bringt Beachtung Verstärkung.
Wer sich also auf Negatives konzentriert, der zieht das Negative an. Wer sich auf Positives konzentriert, der zieht das Positive an.
Das ist leicht gesagt, aber wie schaffen wir es, wenn die negativen Gedanken auftauchen, davon loszukommen?
Hierfür gibt es die »Na und, was macht es schon, wenn ...«- Technik.
Bezogen auf unseren Kleinunternehmer würde das bedeuten: »Na und, was macht es schon, wenn die Konjunktur im nächsten Jahr leicht zurückgehen sollte?«
Er würde sich anschließend eine Antwort geben, die er folgendermaßen formulieren würde: »Ganz einfach: Dann mache ich halt ...«
Oder: „Es gibt immer eine Lösung.“
Oder: „Wie könnte ich mein Programm erweitern“
Es geht darum, sich selbst um zu programmieren.
Sich nicht in die Negativspirale zu begeben, sondern die Gedanken wieder positiv auszurichten.

Das hört sich für Dich zu banal an? Probiere diese Technik aus, und Du wirst erleben, wie sie Dir hilft ..

Möchtest du mehr darüber erfahren, dann komm in die Glückswerkstatt



Kommentare

  1. Ich finde das einen interessanten Ansatz, auch wenn die Gedanken des Unternehmers durchaus nachvollziehbar sind. Ich finde eine Balance zwischen kritischem Hinterfragen und einem optimistischen Herangehen wichtig, sodass Raum für Weiterentwicklung bleibt. Dabei ist es wichtig, lösungsorientierte Ansätze zu finden, sodass auch wieder ein Weg aus diesen Gedanken heraus offen gelegt werden kann.
    LG Silvia

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